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Saison 1995

Die vertagte Nacht, von Arnold und Bach

Der Futtermittelhändler Dobermann und seine herrschsüchtige Frau haben zwei bildhübsche Töchter. Die eine, Edith, ist frisch verheiratet mit dem Philosophen Zibelius und gerade auf Hochzeitsreise, die andere, Fränze, hat gerade in Klaus Reiling ihren Mann fürs Leben kennengelernt und will ihn heiraten. Allerdings hat Reiling noch eine heimliche Affäre mit der Tänzerin Elli Ornelli.

Saison 1997

Die Hochzeit des Figaro, Baumarchais

Das Stück beginnt am Morgen des Hochzeitstages von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, der die Zofe Susanne heiraten möchte. Es endet am Abend desselben Tages. Figaro ahnt nicht, dass auch der Graf die schöne Susanne begehrt und er sich diese mit dem Recht der ersten Nacht, das seine Gemahlin längst abgeschafft hat, zu Willen machen möchte. Von nun an bestimmen allerlei Liebeswirren das Stück. Der Graf setzt alles daran, Susanne zu erobern. Seinen Intrigen kommen die Ziele zweier weiterer Akteure, des Arztes Dr. Bartholo und seiner Wirtschafterin Marceline, entgegen, die allerdings ihre ganz eigenen Absichten verfolgen:

Saison 1998

Im Weissen Rössl, Blumenthal und Kadelburg

m Hotel Zum weißen Rößl ist Hochsaison. Das Personal ist überfordert, Zahlkellner Leopold beruhigt die unzufriedenen Gäste . Weniger Erfolg mit seinem Charme hat er bei seiner Chefin Josepha Vogelhuber, bei der er Annäherungsversuche macht. Diese jedoch weist ihn zurück: Sie ist verliebt in den Berliner Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler, einen langjährigen Stammgast, der für den Nachmittag erwartet und dann herzlich von ihr begrüßt wird. Es kommt zu Unstimmigkeiten in der Zimmervergabe mit dem Berliner Fabrikanten Giesicke. 

Saison 2003

Der Butler und die Elfe, Karin C. Schomogy

Elvira, die Nichte der von Wechtenbrechts, findet bei einem Spaziergang im Wald den Zauber-stab einer Elfe. Aber da es sich hier nicht um ein Märchen handelt, glaubt ihr das natürlich keiner, außer dem Butler Johann, der zufällig auch im Raum ist, als die Elfe klingelt, auf der Suche nach ihrem Zauberstab. Und wie es sich für eine Elfe gehört, bedankt sie sich bei Elvira, indem sie jedem der Hausbewohner einen Wunsch erfüllt. Nur leider passiert ihr der "kleine" Lapsus, dass sie Elvira in den Schlaf zaubert, bevor sie sie über dieses WunschGeschenk aufklären kann

Saison 2004

Bubblegum und Brillanten, Jürgen Baumgarten

Sir George plagen die Schulden. Finanzielle Besserung ist in diesem Leben nicht mehr in Sicht. Als Ehrenmann alten Schlages hat er daher den einzigen, einem wahren Gentleman möglichen Entschluss gefasst: Er will seinem Leben ein Ende setzen. Lady Ellen, seine Gattin, will diese Reise mit ihm zusammen antreten. Doch Selbstmord ist nicht so einfach und einiges geht schief. Als Sir George dann erfährt, dass seine Versicherung bei Selbstmord keinen Cent zahlt, muss er seine Pläne ändern. Ein bezahlter Mörder muss her! Doch der will natürlich auch einen Gegenwert für seine Leistung. Sir George verspricht ihm einen wertvollen Brillantring. Einen Schmuckgegenstand, der so aussieht, findet er in einem Kaugummi-Automaten. 

Saison 2005

Das Gespenst von Canterville, Wiegand

In alter Zeit lebt Eleonore, die geliebte Frau des Sir Simon,  als Herrin auf Schloß Canterville. Ihren Gatten liebt und verehrt sie und trägt sein Kind im Leibe .Er ist aber rasend eifersüchtig und in seiner Wut dann "nicht mehr bei sich". Sein Freund und Waffenbruder Sir Geoffrey, dem Sir Simon leider mehr vertraut als seiner Frau, intrigiert gegen Eleonore. Sie hat ihn mehrfach abgewiesen, und diese Schmach kann der stolze Lord nicht verwinden. Sir Simon glaubt der Lüge, das Kind in Eleonores Bauch sei nicht von ihm, sondern von Sir Geoffrey. Rasend vor Wut stösst er seiner Frau vor dem Kamin im Schloß ein Schwert in den Bauch – der Blutfleck wird nie mehr verschwinden. Sir Simon ist nun verdammt, als Gespenst auf Schloß Canterville zu erscheinen.

Saison 2006

Weekend im Paradies, von Arnold und Bach

 Regierungsrat Dittchen wurde  trotz seines Fleißes und Pflichtbewusstseins seit zwölf Jahren nicht befördert. Jahrelang hat er die Arbeit der Kollegen miterledigt und sie haben alle Karriere gemacht, nur er nicht. Höchste Zeit, die Initiative zu ergreifen. Als die Landtagsabgeordnete Adele Haubenschild und der Villenbesitzerin Frau Badrian ihn auf eine skandalöse Weekend-Bewegung aufmerksam machen, wittert Dittchen seine Mission: Er wird das Treiben der Wochenendgesellschaft auffliegen lassen und durch energisches Eingreifen seine Vorgesetzten auf sich aufmerksam machen. Er ahnt nicht, dass er im Weekend-Hotel das komplette Ministerium samt falschen Gattinnen antreffen wird.

Saison 2007

Der Geisterzug, Ridley

Auf einem gottverlassenen Grenzbahnhof an der amerikanisch-kanadischen Grenze finden sich in einem schäbigen Warteraum einige Reisende zusammen, die durch Teddie Deakins Schuld den Anschlusszug verpasst haben. War es denn wirklich nötig, gleich die Notbremse zu ziehen, nur weil sein Hut zum Fenster hinausflog? Nun sitzen sie nachts in diesem winzigen Kaff fest, denn der nächste Zug fährt erst am anderen Morgen. Ein Hotel gibt es hier nicht, das nächste Haus ist meilenweit entfernt, und es regnet in Strömen.

Saison 2008

Der 75. Geburtstag, Walter G. Pfaus

Im Hause Breimeier soll der 75. Geburtstag der Oma gefeiert werden. Luise, die Schwiegertochter, hat alles  organisiert. Sie will, daß es ein schönes Fest wird, und  das nicht ohne Hintergedanken. Sie will Oma und Opa ins Altersheim abschieben, und das soll an diesem Tag mit der Verwandtschaft besprochen werden. Alles hat sich Luise wundervoll vorgestellt. Doch dann kommt es ganz anders. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, wie dieses Fest gefeiert werden soll. Besonders die Jubilarin. Außerdem spricht sie nicht mit ihrem Mann, und denjungen Pfarrer will sie auch nicht sehen. Der Opa hat nur Unsinn im Sinn, weil es ihm nicht paßt, daß er nicht der Mittelpunkt ist. Jochen, Luises Mann, betrinkt sich. 


Saison 2009

Meine Leiche, Deine Leiche, Christine Steinwasser

Der Unternehmer Albrecht Greifenbrecht lässt alle Menschen in seiner Umgebung spüren, dass sie ihm schnurz sind und er die Macht und das Geld hat. Ob das seine Ehefrau und die Tochter sind, die unter seinem Despotismus und seinem Geiz leiden oder der Buchhalter, der zuwenig Gehalt bekommt oder der Kompagnon, dem die Anerkennung fehlt. Sie alle wollen ihn umbringen und jeder einzelne findet eine Möglichkeit, den Plan in die Tat umzusetzen. Nur zwei sind wirklich unschuldig und ausgerechnet auf die fällt der Verdacht. Zuerst ist es der Hausmeister, der die Leiche mehrmals findet, weil sie immer wieder von einem der "Mörder" woanders versteckt wird. Danach knöpfen der Inspektor und sein etwas trotteliger Assistent sich die Sekretärin vor. Die Unglückliche wird nach "Kripo-Manier" ins Kreuzverhör genommen und gesteht endlich, jahrelang in den Chef verliebt gewesen zu sein auch ein Motiv. Doch dann plagt die" wirklichen Mörder" ihr Gewissen und einer nach dem anderen gesteht. Dass schlussendlich keiner die schaurige Tat begangen hat, ist eine Pointe, die nicht nur den Inspektor umhaut.

Saison 2010

Die Spanische Fliege, Arnold und Bach

Ludwig Klinke, Senf-Fabrikant könnte mit seinem Leben zufrieden sein, gäbe es da nicht einige moralische Ausrutscher. Einst brachte eine feurige Tänzerin, die unter dem Künstlernamen „Die Spanische Fliege“ für Furore sorgte, das Blut so einiger braver Bürger in Wallung. Mit Folgen: Die umtriebige Dame schickte ihren Verehrern ein Babyfoto des vermeintlichen Filius, versehen mit den Worten „Freu Dich, Papa, ich bin da!“ Das schlechte Gewissen ließ die potenziellen Väter nicht ruhen und sie zahlten – alle!

Saison 2011

Die Mausefalle, Agatha Christie


Mollie Ralston hat das alte Haus Monkswell Manor geerbt und eröffnet gemeinsam mit ihrem Ehemann Giles eine Pension. Bei den Vorbereitungen hören sie im Radio vom Mord an Maureen Lyon, der in London geschehen ist, und die Beschreibung des Täters, der am Tatort gesehen wurde. Zur Eröffnung haben sich vier Gäste angesagt, der junge, etwas sonderbare Architekturstudent Christopher Wren, die gestrenge altjüngferliche Mrs. Boyle, die distanzierte Miss Casewell und der pensionierte Offizier Major Metcalf. Mr. Paravicini überschlägt sich in der Nacht mit seinem Auto in einer Schneewehe und findet ebenfalls in der Pension Unterschlupf.

Saison 2012

Rettet Elektra, Peter Schottke

Sind Schauspieler wirklich das Wichtigste bei einer Aufführung, nur weil ihre Leistung vonden Zuschauern gesehen und gewürdigt wird? Ermöglichen nicht vielmehr diejenigen, diehinter der Bühne ihre Aufgaben erledigen, dafür aber nie mit Applaus belohnt werden, denreibungslosen Ablauf der Vorstellung?Der Inspizient Wilfried Sommer hat diese Frage für sich längst beantwortet. Er istüberzeugt: Ohne die unsichtbaren Helfer, deren allabendliche Arbeit und Leistung vomPublikum nie honoriert, meist nicht einmal bemerkt werden, wäre die Vorstellungunmöglich. Bis jetzt hat Wilfried seine Überzeugung, jeder Schauspieler sei ersetzbar, dieHintermannschaft hingegen nicht, noch nie beweisen können.Doch eines Tages schlägt Wilfrieds große Stunde: Er nutzt ein ärztliches Auftrittsverbot fürdie Schauspieler und setzt sein Unternehmen „Rettet Elektra!“ durch - natürlich ohneWissen des abwesenden Direktors und gegen die Widerstände seiner Kolleginnen undKollegen. Souffleuse, Maskenbildner, Beleuchter, Hospitantin, Kantinenköchin und allenvoran der in seiner Berufsehre gekränkte Inspizient versuchen - aus unterschiedlichenMotiven heraus - die „Elektra“-Aufführung zu retten, indem sie jede(r) kurzfristig eine bisdrei Rollen übernehmen und „nebenbei“ ihren gewöhnlichen Aufgaben nachgehen. Sowird eine „Tragödie“ innerhalb einer überaus turbulenten Komödie mit Ach und Krach über die Bühne gebracht. 

Saison 2013

Kein Problem, Herr Kommisar. Jack Popplewell

DHausmeistersgattin Henny Hopkins ist eine begnadete Amateurdetektivin – auch wenn sie Detective-Superintendent Harry Baxter noch so nervt. Vier Direktoren hatte die Firma – jetzt sind drei tot: und alle durch Mord. Und der vierte hat ein perfektes Alibi. Aber nun schlägt die Stunde von Henny Hopkins ...

Saison 2014

Die Familie Hannemann (Tante Jutta aus Kalkutta), Max Reimann, Otto Schwartz

Der Tante Jutta aus Kalkutta muss eine komplette Familie vorgespielt werden, die es aber nicht gibt. Frau und Kind sind erfunden, um der fernen Tante Geld zu entlocken. Jetzt springen Freunde ein. Das führt zu den komischsten Situationen. 

Saison 2015

Ich glaub´, hier spukts, Martina Röhrich

In einem alten Schloss leben 4 Geister aus verschiedenen Jahrhunderten. Als der Schlossherr, Herr von Hohenfels, beschließt, sein Anwesen aus Geldnot zu verkaufen, werden die Geister aktiv und spuken durchs Schloss um alle Interessenten loszuwerden. Nicht nur, weil sie um ihr zu Hause fürchten sondern auch, weil sich Greta, die jüngste unter den Geistern, in den Schlossherrn verliebt hat. Ihr liegt so viel an ihm, dass sie alles unternehmen möchte, um zu einem neuen Leben zu gelangen. Dabei sind ihr Franziskus (Minnesänger aus dem 12. Jahrhundert), Johanna (Piratenbraut aus dem 14 Jahrhundert) und Gerard (Künstler des 19. Jahrhunderts) behilflich. Als sich plötzlich ein Immobilienmakler mit seiner Frau für das Anwesen interessiert, nimmt die Geschichte eine Wendung, da sie das Schloss um jeden Preis erwerben und dann abreißen möchten. Die Geister entschließen sich, den nächsten Interessenten für das Schloss zum Kauf zu verhelfen. Die lassen auch nicht lange auf sich warten. Das Ehepaar König, ein Koch mit seiner Frau, möchte aus dem Schloss ein Hotel machen. Die Geister zeigen sich ihnen und unterstützen sie beim Kauf. Im Gegenzug verhilft Susanne, die Frau des Koches, Greta zu ihrem neuen Leben.


Saison 2016

Im Weissen Rössl, Blumenthal und Kadelburg

Die Theaterversion der bekannten Operette. Story siehe oben. 

Saison 2017

Leinen los und volle Kraft daneben, Ulrich G. Engelmann

Schnelldampfer Columbus der Norddeutschen Lloyd anno 1924 auf der Fahrt von Bremerhaven nach New York. An Bord Lady Amanda Vanderbilt und Tochter Laura, Claire Waldorf, Fritzi Masaray, Paula LaBelle und Impressario Lorenz Ziegfeld... und Johnny Walker. Vor Hochstaplern und Abzockern wird gewarnt, aber Kapitän Knudsen, Zahlmeister Mückendorf und Steward Scheuchstober sind auf der Hut... unbeirrbar... unbestechlich... – jedenfalls mit voller Kraft daneben. Vertauschte Identitäten, verschwundene Passagiere, ein verliebter Kapitän, bestechliche Offiziere, dunkle Vergangenheiten und noch dunklere Gegenwarten und als Höhepunkt ein Bordfest sorgen für eine spannende und vergnügliche Reise..

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Das Theater Nikolassee ist eine Gemeindegruppe der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Nikolassee

Letzte Änderung: 13.09.17